Betreuungs- und Freizeitangebote für Militärangehörige
am Standort Delmenhorst


Mit Einführung der allgemeinen Wehrpflicht im Juli 1956 und der Stationierung erster Truppenteile in Delmenhorst ab September 1956 entwickelt sich Delmenhorst in den Folgejahren zu einem der größten Standorte der Bundeswehr in der Bundesrepublik.

Für die Wehrdienstleistenden und die ledigen Freiwilligen  Soldaten auf Zeit (SaZ) werden deshalb auch in Delmenhorst Freizeit- und Betreuungsangebote geschaffen, die sowohl innerhalb, als auch außerhalb der Kasernen am Standort unterschiedlich genutzt wurden. So wird z.B. am 12. Mai 1980 der erste Freizeitpass der Stadt Delmenhorst an Wehrpflichtige übergeben. Am 15. April 1983 werden in beiden Kasernen Freizeitbüros eingerichtet.
Das Freizeitverhalten, vor allem der Wehrpflichtigen, ist in hohem Maße von gesellschaftlichen und politischen Veränderungen, der Dauer des Wehrdienstes, der jeweiligen Mobilität und Interessenlage des Einzelnen, dem Alter, ob Heim- oder Kasernenschläfer, der Teilstreitkraft/Truppengattung und den dienstlichen Erfordernissen abhängig.
Wehrpflichtige haben im allgemeinen wenig Interesse daran, in ihrer Freizeit den Standort näher kennen zu lernen. Organisierte Freizeit wird zumeist abgelehnt.

Mit Beginn der ersten Auslandseinsätze und vor allem ab der Aussetzung der Wehrpflicht zum 1. Juli 2011 verlagert sich das Angebot in den Bereich der Betreuung, die zunehmend auch die Familie und das familiäre Umfeld mit einschließt.

  • Ev. Militärseelsorge
  • Kath. Militärseelsorge
  • Familienbetreuung
  • Standortangebote
    • Oase Haus Adelheide
    • Sozialdienst der Bw
    • Bundeswehrsozialwerk
    • Therapeutische Einrichtungen
    • Kindertagesstätten
    • Weiterbildung/Umschulungen
    • Sportvereine/ehrenamtliche Tätigkeiten

Im Zuge der Neuausrichtung der Bundeswehr wird auf die Vereinbarkeit von Familie und Dienst gesteigerter Wert gelegt. Das Bundesministerium der Verteidigung lässt ein Kinderbetreuungsportal einrichten und die Freizeitbüros werden zu Betreuungsbüros umgegliedert. Mehrere Soldaten (in der Regel in Zweitfunktion) betreiben die Ausleihe von Freizeitartikeln (Filme, Fahrräder, Spielekonsolen u.v.m.), verwalten die Sporteinrichtungen und vermitteln Eintrittskarten für öffentliche Veranstaltungen zu besonderen Konditionen. Die Angebote stehen auch Reservisten sowie deren Familienangehörigen offen.

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