Quartiermeisterbataillon 3

Das Quartiermeisterbataillon 3 ist u.a. Vorläufer des Nachschub-Btl 11.

Das Wappen des Quartiermeisterbataillon 3 besteht aus einem geflügeltem Rad mit Stab. Der Hermesstab mit Flügeln im Hintergrund ein Eisenbahnrad. In heutiger Zeit steht der Hermesstab meist als Symbol für Wirtschaft und Handel.

Am 16.07.1956 wird das in Quartiermeister-Bataillon 3 in Alt-Builk bei Kiel in einer eine ehemalige Marinekaserne aufgestellt. Unter Führung von Hauptmann Pickrahn, der seit dem 1. September 1956 vor Ort ist, beginnt am 3. September die Aufstellung des Kaderpersonals aus 50 kriegsgedienten Soldaten, die nunmehr die Grundlagen für ein funktionstüchtiges Bataillon legen. Die ersten Rekruten werden eine Grundausbildung auf Grundlage des Brandt/Reibert* erhalten. Gegen Ende desselben Jahres treffen diese ersten 30 Rekruten in Alt-Bülk ein. Es sind Freiwillige aus den so genannten „weißen Jahrgängen“, die bis zur Verlegung nach Neumünster im März 1957 eine intensive Grundausbildung durchlaufen.

Das Bataillon wird der 3. Panzerdivision unterstellt und hat den Auftrag, die Versorgung der Kampftruppen der 3. Panzerdivision mit Betriebsstoff, Munition uns Verpflegung sicherzustellen.

Am 1. April 1957 wird das Quartiermeisterbataillon 3 mit einer Stabs- und zwei Transportkompanien in der Sieck-Kaserne von Neumünster endgültig aufgestellt. Trotzdem soll das Bataillon im Laufe der Zeit noch die Erfahrung mehrerer Umgliederungen machen und den Standort wiederholt wechseln. So wirdedas Quartiermeisterbataillon 3 am 1. April 1958 von Neumünster nach Delmenhorst verlegt. Dort findet es zunächst in der Caspari-Kaserne eine Heimat.

Am 1. April 1959 wird es in Versorgungsbataillon 316 umbenannt und nach abgeschlossener Umgliederung am 1. August 1959 dem Divisionskommando unterstellt. Zum gleichen Zeitpunkt erfolgt die Verlegung in den Standort Oldenburg. Von dieser Verlegung ist die leichte Instandsetzungskompanie (3. Kompanie) ausgenommen. Eine Rückverlegung in den Standort Delmenhorst erfolgt am 27. Juni 1960. Der Verband wird am 15. Oktober 1960 der Panzergrenadierbrigade 31 unterstellt, nachdem am 1. Juli 1960 eine Sanitätskompanie in den Verband eingegliedert worden ist. Diese Einheit wird am 1. Oktober 1971 an das Sanitätsbataillon 11 in Leer abgegeben.

Weiter geht es im Bericht über das Versorgungs-Btl 316.

Ein Handbuch für Soldaten aller Truppengattungen, das seit 1929 verlegt wurde und 1959 überarbeitet und neu zusammengestellt als der „neue Reibert“ bzw.  Brandt/Reibert erschien. Vermittelt wurden Grundwissen über Staat, Gesellschaft und Bundeswehr, Rüstzeug für den praktischen Dienst und den Unterricht im Rahmen der militärischen Ausbildung und das Handbuch gab einen Überblick über Auftrag und Struktur der Bundeswehr und ihrer Teilstreitkräfte sowie über die Ausbildung.

Quellen: siehe Nachschub-Btl 11

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