Grundsätzliches

Die Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik (GfW) ist ein überparteilicher, unabhängiger und gemeinnütziger Verein.
Mit ihren bundesweit über 100 Sektionen hat sie sich die Aufgabe gestellt, die allgemeinen Kenntnisse in der Bevölkerung über sicherheits- und verteidigungspolitische Gegebenheiten durch Öffentlichkeitsarbeit zu fördern. Die Informationsangebote der GfW sollen dazu beitragen, die wehrhafte Demokratie als Voraussetzung für Frieden, Freiheit und Souveränität Deutschlands zu schützen und zu stärken und damit die allgemeine Verteidigungsbereitschaft - unter besonderer Berücksichtigung der deutschen Streitkräfte - zu erhalten.

Bei ihrer Bildungsarbeit wird die GfW von der Bundesregierung finanziell aus dem Etat des Bundespresseamtes unterstützt.

Die Sektionen der GfW sind in Landesbereichen zusammengefasst. Die GfW-Sektion Delmenhorst gehört zum Landesbereich II - Niedersachsen und Bremen.
(Weitere Informationen zur Gesellschaft und zur Sektion Delmenhorst: "http://www.gfw-lb2.de/delmenhorst/index.htm")


GfW-Sektion Delmenhorst

Im Zeitraum um 1960 bis etwa 1975 gab es in der Gesellschaft bereits eine Delmenhorster „Sektion für Wehrkunde“, die sich nach Einstellung ihrer Aktivitäten auflöste. Über deren Wesen und Wirken sind keine Informationen überliefert.

Auf Initiative des Kommandeurs des Logistikregiments 1, Oberst Hans Wilm Rodewald, und des Kommandeurs des Instandsetzungsbataillons 11, Oberstleutnant Erhard Bühler, kommt es im Juni 1997 in Delmenhorst zur Neugründung einer GfW-Sektion, die seither ihre satzungsgemäßen Aufgaben in ungebundener Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Standortältesten der Bundeswehr vor Ort erfüllt. Ein Teil der Veranstaltungen wird zudem vom Reservistenverband der Bundeswehr unterstützt.

An jährlich bis zu acht Vortragsabenden bieten namhafte Referenten Hintergrundinformationen zum sicherheitspolitischen Tagesgeschehen für durchschnittlich 100 Vortragsgäste, darunter gut ein Drittel Soldatinnen und Soldaten der Delmenhorster Truppenteile.

Die stets öffentlichen und kostenfreien Veranstaltungen finden generell im Soldatenheim „Haus Adelheide“ statt. Kommunale Politiker und regionale Multiplikatoren werden persönlich dazu eingeladen. (Beispiel
Die Lokalpresse kündigt die Vortragsangebote zumeist zeitgerecht an und berichtet der Leserschaft mitunter auch über die vorgetragenen Informationen. Ein Beispiel dafür bieten die Presseberichte über einen Vortragsabend mit dem Thema "Müll im Weltraum", der am 28.02.2006 stattfand. 

 Ein Auszug aus dem Vortragsprogramm als Beispiel:


 

                            

Zur Entwicklung der GfW-Sektion Delmenhorst

Die Idee, in Delmenhorst eine GfW-Sektion neu zu gründen, kommt von Bundeswehroffizieren. Der Standortälteste und Kommandeur des Logistikregiments 1, Oberst Hans Wilm Rodewald und der ihm unterstellte Kommandeur des Instandsetzungsbataillons11, Oberstleutnant Erhard Bühler, ergreifen im Frühjahr 1997 die Initiative zur Gründung einer GfW-Sektion, um der örtlichen Öffentlichkeit Informationen über die Bundeswehr und die nach dem Ende des Ost-Westkonflikts veränderte Auftragslage für die Streitkräfte, wie ebenso über sonstige unser Land betreffende, sicherheitspolitische Entwicklungen auf dem Veranstaltungswege zu vermitteln.

Der Oberst der Reserve und Leiter des Gymnasiums Ganderkesee, Oberstudiendirektor Friedemann Schötten, kann gewonnen werden, das Ehrenamt des Sektionsleiters zu übernehmen. Die Organisation und Administration für das von Anbeginn gemeinschaftliche Veranstaltungsprogramm von Standortältestem und GfW-Sektionsleiter verbleibt anfangs im Regimentsstab.
Die sicherheitspolitischen Vortragsabende werden von der Truppe für Zwecke der Offiziers- und Unteroffiziersweiterbildung genutzt. Alle Veranstaltungen finden im Offizierheim der Feldwebel-Lilienthal-Kaserne statt. Zur Einladung ziviler Vortragsgäste dient die Einladungsliste des Logistikregimentes 1 für Repräsentationsveranstaltungen der Bundeswehr.

Erste Mitglieder für die neue GfW-Sektion können aus Angehörigen des Delmenhorster „Kontaktkreises Bundeswehr“, aus den örtlichen Kameradschaften des Deutschen Bundeswehrverbands, sowie aus am Standort stationierten Offizieren und Unteroffizieren gewonnen werden. In den ersten Jahren hat die Sektion damit ca. 20 Mitglieder. 

Nach der Versetzung der Kommandeure Rodewald und Bühler an andere Dienstorte gibt Oberst d.R. Schötten die Leitung der GfW-Sektion Delmenhorst im Jahr 2000 ab - ebenfalls aus beruflichen Gründen. In einer Mitgliederversammlung wählen die Sektionsmitglieder den Oberstleutnant a.D. Rolf Dieter Wienand zum neuen Sektionsleiter. Sein Stellvertreter wird der Realschuldirektor a.D. Siegfried Schemionek, und den Schriftführerpostern übernimmt Oberstleutnant a.D. Kay Sachse.

Nach dem Personalwechsel sowohl bei den Kommandeuren in Adelheide, als auch im Sektionsvorstand gestaltet sich die Zusammenarbeit zunächst schwieriger. Im Regimentsstab gibt es für Sektionsbelange keine Arbeitskapazität mehr, und die Portokasse der Bundeswehr ist für den Einladungsschriftverkehr zu den Gemeinschaftsveranstaltungen nicht mehr verfügbar.
Daher beschränkt sich die Sektionsarbeit fortan übergangsweise auf eine Mitgliederbetreuung durch Hinweise auf sicherheitspolitische Informationsangebote anderer Veranstaltungsträger in der Region und auf die Organisation von Fahrgemeinschaften zu deren Veranstaltungsorten, wie u.a. Bremen, Oldenburg, Bremervörde und Visselhövede.


Diese Lage ändert sich wieder im Jahre 2004, nachdem Oberstleutnant Horst D. Hübner das Kommando über das Instandsetzungsbataillon 11 übernommen hat, um auf dessen Basis das Logistikbataillon 161 aufzustellen. Als Standortältester nimmt er die Zusammenarbeit mit der GfW-Sektion wieder im früheren Sinne auf. Die Fortschritte des Internet-Zeitalters erlauben es der GfW-Sektion inzwischen, die Organisation und die Administration für die Gemeinschaftsveranstaltungen nahezu eigenständig zu leisten und somit den Einladungsschriftverkehr größtenteils portofrei mittels E-Mail-Versand abzuwickeln. Auf dieser Basis reaktiviert, nimmt die neue Zusammenarbeit zwischen dem Standortältesten der Bundeswehr und der GfW-Sektion in Delmenhorst bald einen gedeihlichen Verlauf, wie sie sich hiermit in den darauffolgenden Jahren zu einer gefestigten Tradition entwickelt. 

 

 

Bei der Vorstandsneuwahl im Jahr 2007 wird Rolf Dieter Wienand zum Sektionsleiter wiedergewählt. Siegfried Schemionek kandidiert nicht mehr. Die Mitglieder wählen nun den Regierungsoberamtsrat a.D. Friedrich Niemeyer zum Stv. Sektionsleiter. Kay Sachse bleibt Schriftführer. Als Beisitzer verstärkt Oberstleutnant a.D. Jürgen Lampe den neuen Vorstand. Und im Mai 2012 wird dieser Vorstand (Wienand, Niemeyer, Sachse, Lampe) für einen weiteren Mandatszeitraum bestätigt.  

Im Januar 2014 verleiht der Kommandeur der Logistikbrigade 1, Brigadegeneral Volker Thomas, - anlässlich des letzten Neujahrsempfangs der Brigade vor deren Auflösung - dem GfW-Sektionsleiter und dem Schriftführer je eine  Brigademedaille in Würdigung deren langjährigen Engagements, welches den Soldaten des Standorts und besonders dem zivilen Umfeld politische Bildung auf hohem Niveau böte.   


Um der Öffentlichkeit freien Zugang zu den kostenlosen, sicherheitspolitischen Vortragsabenden zu ermöglichen, finden diese seit dem Jahr 2004 generell im "Haus Adelheide" (www.hausadelheide.de) in der Abernettistraße 43  statt - dem außerhalb der Feldwebel-Lilienthal-Kaserne befindlichen Soldatenheim (einer Einrichtung der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft Soldaten - EAS).

Teilnehmeranmeldungen sind zu den Veranstaltungen erwünscht, um den Vortragssaal jeweils bedarfsgerecht mit ausreichender Bestuhlung vorzubereiten. (Der Anmeldetermin wird stets am Schluss der Einladung genannt  - Beispiel

Bei den stets gemeinschaftlichen Vortragsveranstaltungen mit dem Standortältesten der Bundeswehr in Delmenhorst erfahren militärpolitische Themen im Rahmen des sicherheitspolitischen Informationsangebots der GfW-Sektion für die Garnisonsstadt eine angemessene Berücksichtigung. Seit dem Ende des "kalten Kriegs" hat sich die Wehrpolitik jedoch eher zum integralen Bestandteil einer vielseitigen Sicherheitspolitik entwickelt, als dass sie noch ein eigenständiges Politikfeld kennzeichnet.

Aus diesem Anlass hat sich die GfW in "Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V. (GSP)" umbenannt.
Und so entsteht im IV. Quartal 2014 aus der GfW-Sektion Delmenhorst die

                                                                              

 

Quellen:  PC-Dokumentation der GfW-Sektion Delmenhorst

 

 

 

 

 

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