Sicherungstruppen der Wehrmacht

Während des Zweiten Weltkriegs waren in Delmenhorst verschiedene Sicherungstruppen stationiert. Informationen zu den jeweiligen Verbänden/ Einheiten (Stationierungsdauer, Stärken, Aufgaben) sind nur spärlich vorhanden. Üblicherweise wurden Sicherungseinheiten zur Bewachung von Kriegsgefangenen und Fremdarbeitern/Zwangsarbeitern eingesetzt. Die nachfolgend aufgeführten Einheiten sind bislang bekannt:

Landesschützen-Regiment 2/X

Der Regimentsstab z.b.V. wurde am 26. August 1939 durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 65 aufgestellt. Im Folgemonat erfolgte die Verlegung nach Polen.

Landesschützen-Bataillon XI/X

Das Bataillon wurde am 26. August 1939 durch das Infanterie-Ersatz-Bataillon 65 aufgestellt. Im März 1940 erfolgte die Verlegung nach Sandbostel.

Landesschützen-Bataillon XV/X (Landesschützen-Bataillon 665)

Das Bataillon wurde im März 1940 aus Sandbostel nach Delmenhorst verlegt. Zum 1. April 1940 erfolgte die Umbenennung in Landesschützen-Bataillon 665, im Oktober die Verlegung nach Bremen.

Landesschützen-Bataillon 666

Das Bataillon wurde 1941 aus Hamburg in die Stadt verlegt. 1942 erfolgte die Verlegung nach Dänemark.

Landesschützen-Bataillon 676 zur besonderen Verfügung (z.b.V.)

Das Bataillon wurde im August 1940 aus Dänemark in die Stadt verlegt. 1941 erfolgte die Verlegung nach Bremervörde.

3./Landesschützen-Ersatz-Bataillon 10

Die 3. Kompanie war im Februar/März 1940 in der Caspari-Kaserne stationiert.

Quellen:

  • Webseite zur Caspari-Kaserne (10/2013), http://www.caspari-kaserne.de
  • Lexikon der Wehrmacht (19/2013), http://www.lexikon-der-wehrmacht.de
  • Feldpost zwischen 1939 und 1945