Heeresunteroffizierschule IV

 

Teile der Heeresunteroffizierschule IV (HUS IV) aus Delitzsch (nahe Leipzig; große Kreisstadt) werden über einen Zeitraum von etwa zwei Jahren eine vorübergehende Heimat in der Fw-Liliental-Kaserne finden. Wegen umfangreicher Infrastrukturmaßnahmen am Standort Delitzsch werden die IV. und VI. Inspektion  zeitweilig in Delmenhorst stationiert (wirksam zum 01.04.2000 mit Vollzugsmeldung zum 30.09.2000).

Der Schulstab in Delitzsch ordnet die Verlegung nach Delmenhorst am 14.04.2000 mit einem Organisationsbefehl an.
Am 07.09.2000 werden die beiden verlegten Inspektionen zur Aufnahme des Dienstbetriebs am neuen Standort von Delmenhorsts Bürgermeisterin Anke v.Wittke-Grothenn in der Fw-Lilienthal-Kaserne begrüßt (siehe Foto - Quelle: USH Delitzsch)

Mit einem kleinen Teil des Schulstabes, sowie mit der V. Inspektion verstärkt die Delitzscher HUS IV ihren zeitweiligen Zweitstandort in Delmenhorst (wirksam zum 15.06.2001) im sogenannten Barbara-Teil der Adelheider Kasernenanlage. Genutzt werden Unterkunftsgebäude, welche zuvor von den Artillerietruppen belegt waren, und das Lehrsaalgebäude 023a.

Die Angehörigen der Ausbildungseinrichtung zeichnen sich in der Delmenhorster Öffentlichkeit durch ihr überaus erfolgreiches Engagement bei den Sammlungen für den "Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge" aus.

An die Zwischenstationierung von Teilen der in Deltzsch stationierten Heeresunteroffizierschule in Delmenhorst erinnert seither die "Delitzscher Straße" in der Adelheider Kaserne. 

2003 wird die HUS IV in "Unteroffizierschule des Heeres" (USH) umbenannt, und eine ihrer Lehrgruppen wird in Münster/Westf. stationiert.
Laufbahn- und Verwendungs-Lehrgänge an der USH sind für alle Feldwebelanwärter und für Berufsunteroffiziere obligatorisch, u.a. auch für die Sprachausbildung in Englisch.

 

Quelle

 Befehl für die Verlegung gem. o.g. Organisationsbefehl

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