Flugabwehrraketengruppe 25
( vormals:Flugabwehrraketenbataillon 25 sowie Flugabwehrraketengeschwader 25 )

Das seinerzeit in Barnstorf bei Diepholz beheimatete Flugabwehrraketenbataillon 25 ist während des Ost-West-Konflikts Bestandteil des NATO-Luftverteidigungsgürtels westlich der innerdeutschen Grenze. Als das ursprüngliche Waffensystem mit Flugabwehrraketen des Typs NIKE-Hercules ausgedient hat, wird das Bataillon auf das modernere und auch mobile Waffensystem PATRIOT umgerüstet, dabei auf 6 Kampfstaffeln verstärkt und zunächst in Flugabwehrraketengeschwader 25 umbenannt.


Nur drei Jahre später erfolgt eine erneute Umbenennung in Flugabwehrraketengruppe 25 - ohne besondere Veränderungen in der Verbandsstruktur.  Als "Gruppe" befindet sich dieser Truppenteil jedoch wieder auf der "Bataillons-Ebene", während er als "Geschwader" zuvor zeitweilig der "Regiments-Ebene" zugeordnet war.    
Die zur Verstärkung der Kampfkraft in der Geschwaderzeit am 15.11.1989 neu aufgestellten Staffeln werden mit ihren Truppenunterkünften in der Caspari-Kaserne stationiert. Und damit kommen die 5./FlaRakGrp 25 und die 6./FlaRakGrp 25 bis zum IV. Quartal 1993 nach Delmenhorst.


Als Stellungsbereiche für beide Staffeln ist der zuvorige Abschußbereich der 4. Batterie des Flugabwehrraketenbataillon 24 in Ristedt-Sörhausen in der Nähe der Kreisstadt Syke vorgesehen.
Zur Stationierung des Waffenystems PATRIOT kommt es dort jedoch nicht mehr. Eine längerfristige Zwischenstationierung erfolgt stattdessen auf dem Fliegerhorst Ahlhorn, wo ab dem IV. Quartal 1993 auch Truppenunterkünfte für die beiden Delmenhorster FlaRak-Staffeln bereit stehen und mit der Verlegung aus der Caspari-Kaserne auch bezogen werden.